privat

Kümmerer-Treffpunkt:

Wohlbefinden in Berlin

Kooperation ("für") anstatt Konkurrenz ("gegen")

Als Kümmerer bezeichne ich Menschen, die motiviert sind zu helfen. Es gibt den intrinsisch motivierten Helfer, der von innen heraus (selbstmotiviert) hilft, und den extrinsischen Helfer. Extrinsische Helfer sind von außen angeregt, zu helfen, sei es durch Zwang oder durch das Versprechen, (viel) Geld zu bekommen und/oder Ruhm und Ehre zu erlangen. Diese Art des Helfens ist in der BRD weit verbreitet und in vielen Fällen mit Disstress (krankmachendem Stress) verbunden, so dass die Helfer eines Tages selber Hilfe annehmen müssen. Dieses Problem finden wir oft bei helfenden Angehörigen, beim Pflegepersonal, bei Lehrern, Erziehern, Ärzten und Angestellten in Behörden, die sich kümmern müssen - und nicht zu vergessen: bei etlichen Eltern.

Menschen im Herzen von Berlin

Guten Tag und herzlich Willkommen!

Du bist eventuell etwas irritiert, wenn du diese Website so siehst. Deshalb möchte ich dir ein paar erklärende Worte zukommen lassen.

Wie kam es zu dieser Idee und was soll sie?

In den letzten Jahren wurde mir zunehmend bewusster, dass es immer notwendiger wird, sich zu kümmern. Dabei geht es darum, das Leben wieder lebenswerter zu machen, für alle - nicht nur für sich selbst. Daran mitzuwirken, dass mehr Menschen sich wohler und gesünder fühlen. Etwas mehr tun, als gefordert. Etwas umsichtiger handeln, als augenscheinlich notwendig. Sich wie selbstverständlich um Sachen kümmern, die Andere übersehen oder links liegen lassen.

Freude am helfen, intrinsisch motiviert sein

Wir Menschen sind soziale Wesen, das bedeutet, dass wir mit anderen Menschen positiv in Kontakt und Beziehung sein möchten. Das lässt sich bei kleinen Kindern, die gesund erzogen werden, gut beobachten. Sie schenken gerne. Sie sind hilfsbereit und intrinsisch motiviert, andere zu trösten. Leider wird dies den Menschen mit zunehmendem Alter auf Grund unseres kapitalistischen Gesellschaftssystems abgewöhnt. Sie werden zum Konkurrenzkampf gedrängt.

Wenn Menschen von sich aus gerne helfen, dann bereitet es ihnen selbst ebenso Freude, wie denen, die die Hilfe annehmen. Helfen ist also nie wirklich altruistisch (uneigennützig). Wer unter seiner Helfertätigkeit oder im Zusammenhang mit einer solchen Tätigkeit erkrankt oder leidet, benötigt Hilfe. Diese Hilfe für Helfer setzt sich im Wesentlichen aus zwei Aspekten zusammen: soziale Unterstützung (lernen, mit sich und anderen anders umzugehen) und Auflösung von krankmachenden Glaubenssätzen. Dazu bedarf es in der Regel fachlicher Unterstützung, in der es darum geht, anders leben zu lernen.

Leseempfehlung:

Buch: Begegnungen und Beziehungen
Buch: Krankheit ist kein Zufall
Buch: Gesunde Psyche - gesundes Immunsystem
Buch: Der Verlust des Mitgefühls
Buch: Weissbuch Heilung

Kümmerer

Ich spreche Menschen an, um sie zu motivieren mitzumachen. Es geht sage und schreibe um die Gesundung unseres kranken Gesellschaftssystems auf der Grundlage der Psycho-Somato-Ökologie. Miteinander und Füreinander. Denn unser herrschendes System fährt zunehmend "gegen den Baum". Das heißt: Es wird selber krank, weil es in weiten Bereichen primär um Profit - um 's Geldverdienen - geht, nicht um den kranken oder leidenden Menschen. Das muss verändert werden - und kann es auch. Wir brauchen es nur zu tun.
Spätestens seit Albert Einstein ist bekannt, dass wir unsere Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen können, mit der wir sie erschaffen haben. Das haben einige Landsleute zwar noch nicht begriffen, aber das soll uns andere nicht daran hindern, nach vorne zu gehen, progressiv den notwendigen Weg einzuschlagen. Es geht um mehr individuelle und gesellschaftliche Gesundheit in unserem Lande.
Wir brauchen nicht auf "weise" Entscheidungen von Politikern zu warten, auch Wissenschaft und Technik werden uns nicht retten - wir müssen uns kümmern!

Warum eine "Für"-Gemeinschaft?

Im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklungen in den Ländern der so genannten westlichen Welt haben wir den Bezug zur Natur verloren. Das gilt zwar nicht für alle Menschen, und sicherlich auch in unterschiedlichen Maßen, aber es beherrscht uns. Die uns umgebende Natur wird als fremd und gefährlich empfunden. Weil wir so denken. Und so entstand in manchen Köpfen die Idee, die Natur beherrschen und vermeintlich verbessern zu können. Das ist bisher allerdings nicht gelungen ... jedoch setzt zunehmend ein Umdenken und Handeln ein, weil die globale Uhr des Wohlbefindens auf eine Minute vor Mitternacht steht. Ich muss das hier nicht weiter ausführen, denke ich. Es ist bekannt.

Miteinander - Füreinander

  • Wir geben uns Form (Bildung)
  • Wir treffen uns regelmäßig.
  • Wir tauschen uns über unsere Befindlichkeiten aus: Will jemand über seine Sorgen und Nöte sprechen? Benötigt jemand Unterstützung? ...
  • Wir informieren uns über die wichtigen Neuigkeiten in der Welt.
  • Wir sprechen über politische Geschehnisse und planen ggf. Handlungen.
  • Wir gestalten Freizeitaktivitäten.
  • Wir nehmen kulturellen Angeboten war.
  • Wir pflegen Beziehungen und Geselligkeit.
  • Wir streben eine Zusammenarbeit mit den Organisationen der ProKo an.
  • ...

Wie komme ich darauf?

Raimar Ocken

Vor vielen Jahren habe ich mein Ingenieurstudium abgebrochen, weil ich den Eindruck hatte, es hat nur sehr wenig mit mir und dem Wohl der Gesellschaft zu tun, was ich da mache. Ich ergriff den Beruf eines Heilkundigen. Während meiner Berufstätigkeit in der Akutpsychiatrie und anschließenden komplementären Geriatrie begriff ich, dass Gesundheit und Krankheit nicht nur der Ausdruck der Disharmonie in einer einzelnen Person sind sondern immer auch im Zusammenhang zur Mitwelt gesehen werden müssen, um heilen zu können. - Siehe dazu: Psycho-Somato-Ökologie - Seit etwa 1985 bin ich in Wort und Schrift mit dem Thema: "Individuelle und gesellschaftliche Gesundheit und Krankheit" beschäftigt.

Treffen

Ein Vortrag/Gespräch von/mit Raimar Ocken: "Psycho-Somato-Ökologie als Grundlage für eine global verträglichere Gesellschaft"
Samstag, der 11. Mai 2018, 16.00 Uhr bis maximal 19.00 Uhr, keine Teilnahmegebühr.
Nähere Informationen und Anmeldung: Raimar Ocken, Pettenkoferstr. 16 - 18 in 10247 Berlin.

Neu

Suche für den Raum Berlin unentgeltliche Helfer, so genannte Ehrenamtliche, die mich bei der Betreuung primär psychisch kranker Menschen gemäß Sozialgesetzbuch XI 45a und 45c unterstützen. Bei Interesse bitte eine Kurzbewerbung an vorstehende Anschrift.

Merke

In vielen Fällen ist es sinnvoller (gesünder), schöne Erlebnisse zu verschenken, anstatt materielle Dinge, die anschließend nur herumliegen oder -stehen.

Veranstaltungshinweis: München, 30. Juni 2018: Kümmert euch!

aktualisiert: 25.04.2018 - Impressum